Mehr als 75 Jahre Erfahrung in der Beratung, das spĂŒren Sie. Schenken Sie uns Ihr Vertrauen beim Verlobungsringkauf.

Wir bieten Ihnen sowohl exklusive Verlobungsringe als auch individuell gestaltbare von 123gold. Alle Ringe werden auf handwerklich höchstem Niveau in Deutschland gefertigt und Sie profitieren von unserer hauseigenen Goldschmiede bei Änderungen und Aufarbeitungen. Sie sollen an Ihrem Ring ein Leben lang Freude haben.

Antragsringe im Fachhandel kaufen

Wir bieten Ihnen folgende Vorteile:

Verlobungsring 123gold

Verlobungsringe – was Sie wissen sollten

Alle Ihre Fragen zu Antragsringen beantworten wir in der FAQ-Liste. Folgende Aspekte sollten Sie beim Ringkauf beachten:

Aktuell beliebte Verlobungsringe

Wir helfen Ihnen, den Ring zu finden, der das Herz Ihrer Freundin höher schlagen lÀsst. Im Trend liegen aktuell diese Ringe, unsere Bestseller:

Verlobungsring 1 123gold

Verlobungsring #1

Zart schimmerndes Weißgold in hochwertiger 585er oder 750er Legierung und ein strahlender Diamant in 6-Krappenfassung: So sieht der derzeit beliebteste Verlobungsring aus. Auch in hochwertigem 950er Platin erhĂ€ltlich und mit Diamanten unterschiedlichster GĂŒte.

Verlobungsring #2

Gelbgold ist einfach klassisch und hier besonders charmant verarbeitet in der schmalen, gleichförmigen Ringschiene. Der warme Farbton symbolisiert den Wert echten Goldes am besten und passt harmonisch zu allen Hauttönen. Im Kontrast bringt Gelbgold das Funkeln des Brillanten perfekt zur Geltung.

Verlobungsring 2 Luisa 4
Verlobungsring 3 123

Verlobungsring #3

Durch die offene Fassung kommen in diesem Ring aus Weißgold oder Platin die Lichtreflexionen des Diamanten besonders gut zur Geltung. Es wirkt, als wĂŒrde der kostbare Stein von zwei HĂ€nden sicher gehalten – in der Symbolik ist dieser Ring der Richtige fĂŒr ein Paar, das sich auf Augenhöhe begegnet.

Fragen und Antworten zu Verlobungsringen

Viele Ihrer Fragen haben wir bereits in BeratungsgesprĂ€chen klĂ€ren können, daher stöbern Sie gerne einmal durch. Falls Sie nicht fĂŒndig werden, helfen wir gerne telefonisch oder vor Ort weiter.

Was muss man beim Kauf von Verlobungsringen beachten?

Der Kauf eines Verlobungsrings birgt eine entscheidende Herausforderung: Sie kaufen den Ring fĂŒr Ihre Freundin und wissen vermutlich nicht, an welcher Hand sie den Ring zukĂŒnftig tragen wird. Selbst ein „geborgter“ Ring von ihr kann bei der GrĂ¶ĂŸenbestimmung nur ein Anhaltspunkt sein und keine Garantie, dass der Ring am Ende hundertprozentig passt und bequem sowie sicher zu tragen ist. Manch modischer Ring aus Silber oder anderen Schmuckmetallen ist nicht in allen Ringweiten (Umfang in mm) erhĂ€ltlich, so dass bei dem aktuellen Lieblingsring vielleicht eine annĂ€hernd passende GrĂ¶ĂŸe gewĂ€hlt wurde. Ein Verlobungsring aber sollte kompromisslos gut passen, denn er soll lange Freude bereiten und auf Grund seiner Wertigkeit nicht durch Heruntergleiten verloren gehen.

Das Wichtigste beim Kauf eines Verlobungsrings ist daher die Möglichkeit, den Ring nach dem Antrag grĂ¶ĂŸentechnisch anzupassen oder in die richtige Weite zu tauschen. Als Juwelier bieten wir Ihnen verschiedene Varianten fĂŒr die RinggrĂ¶ĂŸen-Anpassung nach der Verlobung, die wir mit Ihnen im persönlich bei der Ring-Auswahl besprechen.

Wie viel Karat sollte ein Verlobungsring haben? Welche Legierung oder Farbe ist die beste fĂŒr Verlobungsringe?

Der Begriff Karat wird bei Schmuck sowohl fĂŒr die QualitĂ€t einer Gold- oder Platin-Legierung als auch fĂŒr das absolute Gewicht eines Diamanten verwendet, dann geschrieben mit C: Carat. Beide Verwendungen erklĂ€ren wir fĂŒr Sie und beantworten gerne weitere Fragen bei unserer Ringberatung.

Welche Legierung Sie fĂŒr den Verlobungsring wĂ€hlen, ist eine der wichtigsten Entscheidungen beim Antragsringkauf. Es geht dabei nicht nur um die Farbe, die durch die Legierung bestimmt wird. Jede Legierung hat ihre eigenen spezifischen Eigenschaften und Vorteile. Manche sind hĂ€rter und haltbarer, andere sind hypoallergen.

Was bedeutet Legierung?
Eine Legierung ist eine Mischung aus zwei oder mehr Edelmetallen, um verbesserte Eigenschaften in der Schmuckherstellung zu erreichen. Die Verwendung von Legierungen ermöglicht eine grĂ¶ĂŸere Vielfalt an Farben und HĂ€rtegraden. Auch preislich zeigen sich Unterschiede, je nachdem welche Metalle verwendet werden.

Die meisten Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin sind in ihrer reinen Form zu weich, um tĂ€glich getragen zu werden, insbesondere wenn es sich um ein SchmuckstĂŒck wie den Verlobungsring handelt, der einer stĂ€ndigen Abnutzung ausgesetzt ist.

Karat = Anteil von Gold in Goldlegierungen
Mit dem Begriff Karat wird der Anteil von reinem Gold in Goldlegierungen angegeben. Der Goldanteil wird dabei ausgedrĂŒckt in Teilen von 24, das heißt 24 Teile reprĂ€sentieren reines Gold.

24 Karat Gold ist sehr weich und anfĂ€llig fĂŒr Kratzer und Beulen. Daher wird es oft zu 14- oder 18-Karat-Goldlegierungen verarbeitet. Das bedeutet, dass ein Teil des Goldes mit einem oder mehreren anderen Metallen, wie Kupfer, Silber, Palladium oder Zink, gemischt wird. Dieses Verfahren erhöht die HĂ€rte und verĂ€ndert die Farbe des Goldes.

Promillewert und Karat: 18 Karat Gold entspricht 750er Gold
Die Maßeinheit Karat ist vor allem in Großbritannien, den USA, SĂŒdostasien und in arabischen LĂ€ndern gebrĂ€uchlich, wĂ€hrend in Deutschland die Angabe des Feingehalts mit dem Promillewert dominiert. 18 Karat Gold entsprechen hier 750er Gold. Die Zahl 750 drĂŒckt aus, dass von 1000 Anteilen im Schmuckmetall 750 Anteile pures Feingold sind, wĂ€hrend die restlichen Anteile nach gewĂŒnschter Farbnuance variieren.

KurzĂŒbersicht von Gold-Legierungen in Karat und Promillewert

  • 24 Karat Gold: 999er Gold = 99.9 % Feingold (zu weich fĂŒr Schmuck)
  • 22 Karat Gold: 916er Gold = 91.6 % Feingold (zu weich fĂŒr Schmuck)
  • 18 Karat Gold: 750er Gold = 75 % Feingold und 25 % Silber/Kupfer
  • 14 Karat Gold: 585er Gold = 58.5 % Feingold und 41.5 % Silber/Kupfer
  • 9 Karat Gold: 375er Gold = 37.5 % Feingold und 62.5 % Silber/Kupfer/Zink/Zinn
  • 8 Karat Gold: 333er Gold = 33.3 % Feingold und 66.7 % Silber/Kupfer/Zink/Zinn

Wie viel Karat sollen Verlobungsringe haben und welches Edelmetall wird empfohlen?
Traditionell werden Verlobungsringe aus 14-karÀtigem oder 18-karÀtigem Gold hergestellt, d.h. 585er oder 750er Gold. Letzteres besteht aus 75 % Feingold, 12,5 % Silber sowie 12,5 % Kupfer und zeigt einen zeitlos schönen, warmen Goldton.

WĂ€hlen Sie die 585er Legierung, enthĂ€lt das Schmuckmetall mehr Legierungsmetalle und weniger Gold, was zu einem etwas niedrigeren Preis fĂŒhrt. 750er Gold ist weicher und enthĂ€lt mehr Gold, was zu einem höheren Preis, aber auch einer höheren Kratzempfindlichkeit fĂŒhrt. 

Reinheit bedingt Preis und Tragbarkeit fĂŒr Allergiker
Höhere Karatzahlen bzw. ein grĂ¶ĂŸerer Promillewert bedeuten also eine höhere Reinheit und bedingen damit einen höheren Preis des Edelmetalls. Es weist eine grĂ¶ĂŸere Reinheit auf, was von besonderem Interesse fĂŒr Menschen mit Metallempfindlichkeiten oder einer hohen SensibilitĂ€t ist. Sie haben in den meisten FĂ€llen ab 14 Karat bzw. einer 585er-Legierung keine Beschwerden, mit 750er Gold oder Platin sollten sie auf der sicheren Seite sein.

Wertigkeit durch hohen Goldanteil oder gleich Platin
Oft wird die Frage gestellt, welches Material fĂŒr Verlobungsringe das edelste ist. Am wertvollsten ist beinahe reines Gold (99,9 Prozent), das 999er Gold oder „Feingold“ genannt wird. Trotz seiner Wertigkeit ist es nicht die beste Wahl fĂŒr Verlobungsringe, da es sich mit der Zeit verformen kann. Gleiches gilt fĂŒr 22 Karat Gold. Beide Legierungen finden im Schmuckbereich Verwendung, aber sehr selten bei Verlobungsringen. Sie sind durch das tĂ€gliche Tragen anfĂ€lliger fĂŒr Verformungen und viele Paare bevorzugen ein gleichbleibendes Aussehen ihrer Ringe. Wer aber einen sehr wertigen Ring schĂ€tzt und starke Verformungen als Ausdruck des Lebens ansieht, kann diese Goldlegierung wĂ€hlen.

Ein weiteres, sehr edles Metall fĂŒr Antragsringe ist Platin. Es gilt als wertvoll, weil es so selten ist und viele gute Eigenschaften besitzt. Platin ist sehr haltbar und hat eine schöne weiße Farbe, die nicht anlĂ€uft oder verblasst. Es ist hypoallergen und wird oft von Menschen mit empfindlicher Haut bevorzugt. Verlobungsringe aus Platin waren lange aufgrund der Seltenheit von Platin teurer als Goldringe, auch wegen des aufwĂ€ndigeren Herstellungsprozesses und der Reinheit von 95 Prozent bei dem begehrten Edelmetall. Durch die stark gestiegenen Goldpreise haben sich die Preisunterschiede aktuell deutlich verringert.

WĂ€hlt man Platin als Material fĂŒr den Verlobungsring, wird dieser meist in der reinsten Legierung von 950er Platin gefertigt, es haben sich aber auch die preislich gĂŒnstigeren 600er und 585er Legierungen etabliert.

Empfehlung: 585er und 750er Gold
18 Karat oder 750er Gold besteht zu 75% aus Gold und nur zu 25% aus anderen Metallen, was es weicher macht als die Gold-Legierungen mit mehr Metall-Beimischung. Aber Sie brauchen sich keine Sorgen wegen möglicher Kratzer machen: Wir bieten Ihnen in unserem JuweliergeschĂ€ft und der 123gold-Lounge viele Verlobungsringe aus hochwertigem 750er Gold von renommierten Ring-Manufakturen aus Deutschland. Diese Hersteller verstehen es, mit verschiedenen Methoden der OberflĂ€chenhĂ€rtung aus dieser eher weichen Goldlegierung Ringe zu fertigen, die formstabil sind und Ihnen ein Leben lang Freude machen. Da bei 750er Gold auch keine Gefahr fĂŒr VerfĂ€rbung besteht und seine schöne, warme Farbe lange hĂ€lt, ist es aus unserer Sicht ist beste Wahl fĂŒr Verlobungsringe aus Gold.

14 Karat oder 585er Gold besteht zu 58,5% aus Gold und zu 41,5% aus hĂ€lftig Kupfer und Silber. Es ist gĂŒnstiger als 750er Gold und dabei sogar noch etwas hĂ€rter, was es zu einer guten Wahl fĂŒr Ringe macht. Äußerst selten kann es zu VerfĂ€rbungen durch Anlaufen kommen.

8 Karat oder 333er Gold ist die Goldlegierung mit dem geringsten Gehalt, die noch als Gold verkauft werden darf. Weil nur 33,3 % Gold enthalten sind, ist es die hĂ€rteste Legierung. Dadurch neigt sie stark zum Abspanen, d.h. durch Kratzer verliert sie an Material. Legierungen mit höherem Goldanteil bekommen hingegen Vertiefungen, die durch ein professionelles Polieren alle paar Jahre nivelliert werden können, ohne dass der Ring merklich dĂŒnner wird. Abspanen bedeutet allerdings einen deutlichen Material-Verlust ĂŒber die Jahre des Tragens. Außerdem neigt diese Legierung durch die Reaktion mit der Luft zu VerfĂ€rbung – ein weiterer Grund, weshalb wir sie nicht fĂŒr Verlobungsringe empfehlen, die lĂ€nger getragen werden möchten. Die gleichen Eigenschaften weist 9 Karat Gold auf, welches zu 37,5% aus Gold besteht.

Andere Legierung, andere Farbe
Mit dem Beimischen verschiedener Metalle kann in der Schmuckherstellung die Farbe des Goldes verĂ€ndert werden. Bekannt und beliebt sind Weiß- und RosĂ©gold, beides wunderschöne Farben fĂŒr Verlobungsringe und in den 585er und 750er Legierungen eine klare Empfehlung von unserer Seite. Einige Ring-Hersteller experimentieren und bieten frische Kollektionen in Farben von Apricot bis Haselnuss.

Das Gewicht von Diamanten: Carat mit C
Es gibt viele klassische und moderne Verlobungsringe, die mit Diamanten oder anderen Edelsteinen besetzt sind. Bei Diamanten wird das absolute Gewicht in Carat angegeben. Ein Carat entspricht dabei 0,2 Gramm. Je höher das Gewicht, desto grĂ¶ĂŸer und teurer ist der Diamant. Es ist jedoch wichtig, neben dem Gewicht auch auf die QualitĂ€t des Diamanten zu achten, einschließlich seiner Klarheit, Farbe und des Schliffs. Bei Juwelier Bott bieten wir Ihnen nicht nur den Service eines zertifizierten DiamantprĂŒfers und die Expertise unserer Fachberaterinnen, wir können mittels neuester PrĂŒftechnik auch synthetisch erzeugte Diamanten erkennen.

Welches Material ist das beste fĂŒr Verlobungsringe?

Jedes Verlobungsring-Material, also jedes legierte Edelmetall hat seine eigenen Vorteile und Nachteile. Wir finden mit Ihnen gemeinsam in der Ring-Beratung heraus, was am besten zu Ihrem Herzensmenschen passt. Es geht dabei um optische Aspekte, Tragekomfort, Preis und Haltbarkeit. Unter Haltbarkeit verstehen wir, dass Ihre Ringe farb- und formstabil bleiben sowie in unserer Goldschmiede nach Jahren des Tragens aufgearbeitet oder auch in der RinggrĂ¶ĂŸe verĂ€ndert werden können.

Kratzer kommen und gehen
Alle in der Schmuckherstellung verwendeten und legierten Edelmetalle sind empfindlich gegenĂŒber Kratzern, die beim tĂ€glichen Tragen zwangslĂ€ufig auftreten. Hier besteht kein Grund zur Sorge, denn unsere Goldschmiede polieren Ihren Ringe gerne. Vertrauen Sie uns dahingehend, dass wir mit den besten Herstellern zusammenarbeiten, die die Ringe mit OberflĂ€chenhĂ€rtung bestmöglich schĂŒtzen und trotzdem die guten Eigenschaften weicherer Metalle erhalten. Einen Ring aus Stahl können Sie im Notfall nicht so leicht vom Finger bringen wie Gold- oder Platinringe und eine GrĂ¶ĂŸenĂ€nderung, die gar nicht so selten nachgefragt wird, ist bei unkonventionellen Materialien oft ausgeschlossen.

Im Folgenden beschreiben wir fĂŒr Sie einige der beliebtesten Materialien fĂŒr Verlobungsringe und ihre Eigenschaften:

Gold
Gold ist ein traditionelles Material fĂŒr Verlobungsringe und ist in verschiedenen Farben und Legierungen erhĂ€ltlich. 14-karĂ€tiges Gold (585er Gold) ist etwas hĂ€rter als 18-karĂ€tiges Gold (750er Gold), aber enthĂ€lt weniger Gold und mehr Legierungsanteile. Goldringe sind bei Kratzern leicht zu polieren, farbbestĂ€ndig, formstabil und können gut gereinigt und in der GrĂ¶ĂŸe verĂ€ndert werden. Weißgold ist rhodiniertes Gold und zeigt eine perfekt weiße FĂ€rbung. Die rhodinierte OberflĂ€che kann sich nach einigen Jahren abnutzen, wĂ€hrend die Farbe bei Platin stabil bleibt. Platin ist allerdings nicht ganz so hell wie Weißgold. Bei den anderen Goldtönen gibt es heute eine große Auswahl, von klassischem Gelb-, Rot- und RosĂ©gold bis zu neuen Farben wie Haselnuss oder Apricot.

Platin
Platin ist das nobelste Edelmetall fĂŒr Verlobungsringe. Es ist ein seltenes, sehr haltbares und widerstandsfĂ€higes Material, das nicht anlĂ€uft oder verblasst. Platinringe sind durch die Reinheit von Platin hypoallergen und ideal fĂŒr Menschen mit empfindlicher Haut. Platin ist schwerer als Gold, was von vielen als besonders wertig wahrgenommen wird. Seine helle Farbe ist durchgehend und dauerhaft, aber etwas dunkler als Weißgold.

Silber
Silber ist ein helles Metall mit einem schönen, warmen Glanz. Aber Silber ist nicht das beste Material fĂŒr Verlobungsringe, da es weich ist und zu Verformungen neigt. Es zerkratzt recht schnell und verfĂ€rbt sich dunkler im Kontakt mit der Luft („anlaufen“). Es ist gĂŒnstiger als Gold oder Platin, aber nicht so langlebig. Wenn Sie eine Alternative zu traditionellen Metallen suchen, sollten Sie Edelstahl in Betracht ziehen, da es haltbarer und widerstandsfĂ€higer ist als Silber und preislich vergleichbar.

Edelstahl
Edelstahl ist ein langlebiges und erschwingliches Material, das leicht zu pflegen und widerstandsfĂ€hig gegen Kratzer ist. Edelstahlringe können fĂŒr Menschen mit empfindlicher Haut unangenehm sein. Eine GrĂ¶ĂŸenĂ€nderung ist bei Stahl nicht möglich und im Notfall sind Stahl-Ringe auch schwieriger vom Finger zu lösen.

Welche Verlobungsringe sind am besten? Welche Marken gibt es bei Verlobungsringen?

Da die Verlobungsringwahl von vielen Faktoren abhĂ€ngt, ist es schwierig, eine Empfehlung fĂŒr den „besten Verlobungsring“ abzugeben. Ein klassischer Juwelier verkauft grĂ¶ĂŸtenteils Ringe in 750er und 585er Gold-Legierungen oder Platin, in zeitlosen Designs oder modernen Varianten. Diamanten im Brillantschliff werden oft im Damenring eingesetzt und sind ein Dauerbrenner.

Das meistgewĂ€hlte Design ist ein Ring mit einem prominenten Diamanten im Brillantschliff, auch SolitĂ€r genannt. Beliebt sind auch Varianten mit weiteren kleinen Diamanten, die den mittig sitzenden „Star“, umrahmen. Sind alle Brillanten im Ring gleich groß und gleichmĂ€ĂŸig ĂŒber die Ringschiene verteilt gefasst, spricht man vom Memoire-Ring – auch eine beliebte Variante fĂŒr den Antragsring.

Seltener nachgefragt, aber nicht minder attraktiv sind schlichte Ringe mit einem eingeriebenen Diamanten bzw. mit einem Diamanten, der in den Ring eingespannt ist (Spannring). 

Im Folgenden möchten wir auf die verschiedenen Faktoren bei der Verlobungsringwahl eingehen, von Material ĂŒber Komfort bis Preis.

Material
Gold und Platin sind beliebte Metalle fĂŒr Verlobungsringe, da sie nicht nur optisch ansprechend sind, sondern auch hochwertig, langlebig und relativ kratzfest sind.

Design
Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an ĂŒber 500 Verlobungsringen deutscher Manufakturen in einer Vielzahl von Designs, von klassisch bis exklusiv. Wenn Sie ganz bestimmte Vorstellungen haben oder bei der Ringgestaltung mitwirken möchten, können Verlobungsringe von 123gold das Richtige fĂŒr Sie sein. Mit dem Konfigurator gestalten Sie gemeinsam mit unserer Fachberaterin ihren ganz individuellen Ring.

Komfort und Passform
Wichtig beim Kauf eines Verlobungsrings ist die Möglichkeit, den Ring nach dem Antrag grĂ¶ĂŸentechnisch anzupassen oder in die richtige Weite zu tauschen. Als Juwelier bieten wir Ihnen verschiedene Varianten fĂŒr die RinggrĂ¶ĂŸen-Anpassung nach der Verlobung, die wir mit Ihnen im persönlich bei der Ring-Auswahl besprechen.

Marken
Wir empfehlen Verlobungs- und Trauringe, die in Deutschland oder der Schweiz gefertigt wurden. Dort wird Handarbeit mit dem Einsatz modernster GerĂ€te und Maschinen kombiniert, um beste QualitĂ€t zu gewĂ€hrleisten. Wir fĂŒhren Verlobungsringe von unseren Trauringmarken August Gerstner und 123gold, aber auch von vielen kleinen Manufakturen, die im Bereich der Antragsringe anspruchsvolle Designs und eine hochwertige Verarbeitung bieten.

Preis
Der Preis fĂŒr Verlobungsringe variiert je nach Material, Design und QualitĂ€t. Haben Sie ein festes Budget, zeigen wir Ihnen die verschiedenen Optionen, so dass Sie den besten Wert fĂŒr Ihr Geld erhalten.

Wie teuer sind Verlobungsringe? Was kosten Verlobungsringe?

Um Ihnen ein GefĂŒhl zu geben, was Sie fĂŒr einen guten Verlobungsring ausgeben sollten, haben wir eine Auswahl tragbarer, nicht zu filigraner Antragsringe verglichen. Die gĂ€ngigsten, meistverkauften Legierungen bei Verlobungsringen sind 585er und 750er Gold, weil es wertig und bestĂ€ndig ist und gut aussieht. 

Preis in 333er Gold mit Zirkonia: ab 150,- € (Zirkonia ist eine Diamantimitation)

Preis in 585er Gold mit Diamant: ab 450,- €

Preis in 750er Gold mit Diamant: ab 1.000,- €
(Stand 03/2024)

Andere Faktoren, die den Preis beeinflussen können, sind die Anzahl der Diamanten oder andere Edelsteine, die in den Ringen eingefasst sind, sowie das Design der Ringe.

Wo soll ich meine Verlobungsringe kaufen? Welche Marke ist bei Verlobungsringen am besten?

Es gibt verschiedene Optionen, wo Sie Verlobungsringe kaufen können.

Beim Juwelier
Sie können einen Juwelier in Ihrer NĂ€he besuchen, um eine große Auswahl an Verlobungsringen zu sehen und sich beraten zu lassen. Wir fĂŒhren die Manufaktur-Ringe von August Gerstner in Pforzheim, die mit sehr guter QualitĂ€t und nach nachhaltigen Kriterien nur am deutschen Standort gefertigt werden. Verlobungsringe von Gerstner gibt es in vielen Designs und Materialien, von klassisch bis exklusiv. Sie können verschiedene Ringe anschauen, ob sie das Richtige fĂŒr Ihren Antrag sein könnten. 

Sie können auch mit uns zusammen ein maßgeschneidertes Design fĂŒr Ihren Ring erstellen, Juwelier Bott arbeitet hier mit dem Konfigurator von
 123gold. Vor Ort haben wir eine große Auswahl an Musterringen, die wir nach Ihren Vorlieben anpassen können. ZusĂ€tzlich fĂŒhren wir viele wunderschön gestaltete Verlobungsringe von kleinen Manufakturen, die ebenfalls in Deutschland produzieren und höchste QualitĂ€tsstandards erfĂŒllen.

Im Online-Shop
Es gibt viele Online-Shops, die Verlobungsringe anbieten. Diese Option kann gĂŒnstiger sein. Sie sollten jedoch sicherstellen, dass der Online-Shop seriös ist und dass Sie die Ringe vor dem Kauf ansehen können. Wir empfehlen hier den Online-Konfigurator von 123gold, mit dem Sie zuhause ihren Ring gestalten können. Den Kaufabschluss sollten Sie aber mit uns gemeinsam in unserer 123gold-Lounge tĂ€tigen, denn es gibt einiges zu beachten. Einige Konfigurationen sind nicht sinnvoll, was die Optik oder Haltbarkeit der Ringe angeht. Außerdem ist es wichtig, ĂŒber die Bedingungen zur RinggrĂ¶ĂŸenanpassung nach der Verlobung zu sprechen.

Welche Verlobungsringe in welcher Farbe sind im Trend? Welche Verlobungsring kaufe ich am besten?

FĂŒr trendige Verlobungsringe sind derzeit weiße Gold- oder Platinringe und klassische Gelbgoldringe mit Diamanten beliebt. Alternativ zum Diamanten werden auch Ringe mit farbigen Edelsteinen, wie Saphiren, Smaragden oder Rubinen immer beliebter. Das sanfte RosĂ©gold erlebt aktuell eine Renaissance. 

Klassische Designs mit einer einfachen, eleganten Formensprache sind zeitlos und in Kombination mit einem hochwertigen Diamanten oder Edelstein eine sichere Wahl. Individuelle Details wie Gravuren oder besondere Fassungen können den Ring einzigartig machen. Es ist ratsam, ĂŒber die 4 C’s – Carat (Karat), Cut (Schliff), Clarity (Reinheit) und Color (Farbe) Bescheid zu wissen, wir beraten Sie gerne zur QualitĂ€t der eingesetzten Diamanten. 

Trends beim Design von Verlobungsringen sollten nicht vorrangig Ihre Wahl bestimmen. Es ist wichtiger, einen Ring zu wÀhlen, der am besten zum Stil und dem Charakter Ihrer Liebsten passt. Unsere Beraterinnen haben viel Erfahrung und mit Ihrer Beschreibung wird es ein Leichtes, eine richtig gute Wahl zu treffen.

Wie teuer sind Verlobungsringe? Was kosten Verlobungsringe?

Um Ihnen ein GefĂŒhl zu geben, was Sie fĂŒr gute Trauringen ausgeben sollten, haben wir zwei unserer Hersteller bei einem klassischen Trauringpaar verglichen. Die gĂ€ngigsten, meistverkauften Legierungen bei Trauringen sind 585er und 750er Gold, weil es wertig und bestĂ€ndig ist  und toll aussieht. Wir vergleichen deshalb ein Ringpaar in diesen Legierungen, einer Breite von 3mm und einer Höhe von 1,8 mm.

Paarpreis in 585er Gold: 1000 – 1400,- €

Paarpreis in 750er Gold: 1400 – 2000,- €

Andere Faktoren, die den Preis beeinflussen können, sind die Anzahl der Diamanten oder andere Edelsteine, die in den Ringen eingefasst sind, sowie das Design der Ringe z.B. Bicolor.

Allgemein können wir als Juwelier sagen, dass Paare beim Trauringkauf mit einem Budget von mindestens 400,- Euro pro Ring, d.h. 800 Euro pro Ringpaar rechnen sollten. Unter diesem Preis kann kaum ein gute Verarbeitung, ein gutes Material und die gewĂŒnschte Langlebigkeit gewĂ€hrleistet werden. In der Regel zahlen Verliebte bei uns zwischen 1000,- und 2500,- Euro fĂŒr ihre Trauringe.

Soll ich einen synthetischen Diamanten / "lab grown diamond" fĂŒr den Verlobungsring wĂ€hlen?

Ein Diamant und ein synthetischer Diamant haben zwar die gleichen physikalischen Eigenschaften, im Schmuckbereich kann man aber durchaus von einem Vergleich von Äpfeln mit Birnen sprechen.

Ein Diamant ist ein Edelstein:
Er ist natĂŒrlich entstanden, er ist selten und wird als schön empfunden. Diese drei Komponenten bestimmen seinen Wert. Diamanten entstanden vor Jahrmillionen  bei dem Kristallisationsprozess von Kohlenstoff unter extremer Hitze und unter gewaltigem Druck im Erdinneren. Nachdem sie sich im Magma gebildet hatten, wurden die Diamanten bei VulkanausbrĂŒchen zur ErdoberflĂ€che geschleudert. Als die Eruptionen nachließen und das Magma erkaltete, blieben sie im „Blauen Grund“ oder „Kimberlit“ in den Vulkanschloten- auch Pipes genannt – eingeschlossen. Diese Pipes sind ebenso unterschiedlich wie die
Diamanten, die sie enthalten. Im Laufe der Zeit wurden die Diamanten durch Verwitterung des Gesteins aus den Schloten in die FlĂŒsse und Meere
geschwemmt, wo sie in Sedimentablagerungen gefunden wurden.

Ein synthetischer Diamant ist kein Edelstein. Er ist kĂŒnstlich vom Menschen erzeugt, es gibt ihn in unendlicher Menge, er hat nur einen geringen Herstellungspreis und keinen bleibenden Wert.

Der synthetische Diamant ist eine gute Möglichkeit, einen großen Stein fĂŒr einen klassischen SolitĂ€r-Ring zu einem gĂŒnstigen Preis zu bekommen. Wichtig ist, dass man sich beim Kauf darĂŒber im Klaren ist, dass dies eine Entscheidung fĂŒr einen schönen, großen Stein und nicht fĂŒr eine der gĂ€ngigen Mythen zu synthetischen Diamanten ist. Diese Falschinformationen sind z.B.:

  • ein synthetischer Diamant ist ein echter Diamant
  • ein synthetischer Diamant ist nachhaltig
  • man kann den Unterschied zwischen einem natĂŒrlichen und einem synthetischen Diamanten nicht unterscheiden

ZunÀchst ist ein synthetischer Diamant ein in einer industriellen Anlage hergestellter Diamant.
Bei den gĂ€ngigen Verfahren wird Kohlenstoff unter Aufwendung von viel Energie zu einem Diamanten geformt. Die Bezeichnung „lab grown“, also im Labor gezĂŒchtet, „Manufaktur-Diamant“ und „echter Diamant“ sind in Deutschland nicht zulĂ€ssig. Die Verwendung dieser Begriffe ist unlauterer Wettbewerb und damit der Versuch, Verbraucher hinters Licht zu fĂŒhren. Das Zertifikat zu einem synthetischen Diamanten, das ihm exzellente Eigenschaften attestiert, ist kein Zeugnis fĂŒr Seltenheit oder einen hohen Wert, es stellt nur ein Zeugnis ĂŒber gute Bedienung und QualitĂ€t der Fertigungsanlage aus.

Synthetische Diamanten sind nicht nachhaltig. Es gibt aktuell keine Untersuchungsdaten oder Studien, die darauf hindeuten, dass dieser Mythos eine wissenschaftliche Grundlage hat. Das Herstellen synthetischer Diamanten erfordert hohen Druck und große Hitze, deshalb verbrauchen alle Verfahren zur Produktion von Synthetischen Diamanten große Mengen an elektrischer Energie. Sollte ein Hersteller fĂŒr „CO2-neutrale Herstellung“ werben, muss er den Energieverbrauch aus nachhaltigen Quellen beziehen oder einen CO2-Ausgleich schaffen. Schauen Sie, ob dies durch ein Zertifikat von einer vertrauenswĂŒrdigen Stelle zertifiziert werden kann. Das Gleiche gilt fĂŒr die Herstellung des Schmucks, hier ist eine RJC-Zertifikat ein guter Hinweis auf
Nachhaltigkeit. Es gibt ebenfalls keine Hinweise, dass die Produktion von synthetischen Diamanten, die vor allem in Asien stattfindet, in anderen Kategorien wie Arbeitsbedingungen, ethische Standards oder Konfliktfinanzierung besser abschneidet als natĂŒrliche Diamanten. Zudem gibt es fĂŒr einen synthetischen Diamanten im Sinne der Nachhaltigkeit keine Möglichkeit der Zweitverwendung, da es keinen Markt fĂŒr gebrauchte
synthetische Diamanten gibt und sich das Ausfassen des Steins deshalb nicht rentiert. Wenn Sie eine nachhaltige Alternative fĂŒr einen Diamanten suchen, denken Sie ĂŒber einen Zirkonia oder einen Glasstein nach. Diese Diamant-Imitationen sind aus Umweltgesichtspunkten deutlich
besser zu bewerten als synthetische Diamanten.

Um synthetische Diamanten zu erkennen, verfĂŒgen viele FachgeschĂ€fte fĂŒr Schmuck ĂŒber entsprechende PrĂŒfgerĂ€te – so auch wir. Es ist heute sehr einfach herauszufinden, ob ein Diamant natĂŒrlich oder durch industrielle Fertigung entstanden ist. Sprechen Sie uns an, wenn Sie weitere Informationen benötigen oder bereits einen Diamanten besitzen, den sie ĂŒberprĂŒft haben möchten.

Weitere Informationen unter: https://diamant-wissen.de/