Platin

Platin-Collier von Helene M. Apitzsch.
Platin-Collier von Helene M. Apitzsch.

Fundorte: Südafrika, Kanada, Ural, Alaska
Abkürzung im Periodensystem: Pt.
Mohshärte: 4-4,5
Spezifisches Gewicht: 14-19
Schmelztemperatur: 1774 °C
Aussehen: Metallglanz, undurchsichtig, Farbe silberweiß
Vorkommen: Gediegen auf Seifen mit Iridium und Osmium
Form: Kristalle kubisch, selten Körner oder Nuggets.

"Liebe auf den zweiten Blick", so könnte man die Begeisterung für Platinschmuck beschreiben, denn seine Merkmale und Vorzüge sind nicht immer augenfällig. Es lohnt sich, mit Platin näher Bekanntschaft zu schließen; kaum ein anderes Schmuckmetall vermag eine größere Faszination auszustrahlen.

10 gute Gründe für Platinschmuck

Platin ist rein
Platin wird vorwiegend mit einem Reingehalt von 950/000 verarbeitet, das heißt von 1.000 Gramm Schmuckmetall sind 950 g - also 95 % - reines Platin. Es ist daher absolut hautverträglich und verursacht keine Allergien.

Platin ist selten
Platin ist 30-mal seltener als Gold und findet sich nur an wenigen Orten der Erde, hauptsächlich in Südafrika und Russland, und in geringerem Umfang in Zimbabwe, Kanada und Südamerika.

Platin ist ewig
Platin nutzt sich nicht ab. Auch nach langem Tragen entsteht kaum Metallverlust durch Abspanen. Es bleibt wie es ist: kostbar und rein.

Platin ist dezent
Mal elegant, mal extravagant, immer aber edel, unaufdringlich und unverwechselbar: Platin besitzt jene dezente Farbe, jenen dezenten Charme, der edle Steine zum Funkeln bringt.

Platin ist uralt
Seine lange Geschichte beginnt vor rund 3.000 Jahren im alten Ägypten. 800 Jahre später schmiedeten auch die Inkas schon kostbaren Platinschmuck. Um 1580 gaben ihm spanische Conquistadores seinen Namen: "Platina" - kleines Silber.
 

Platin ist ganz jung
Der erste europäische Platinschmuck stammt vom Hofe Ludwigs XVI. um 1780. Mit der Entdeckung der Diamanten in Kimberley wird Platin ganz aktuell und hat seine Blütezeit mit dem Art déco um die Jahrhundertwende,

Platin ist langlebig
Natürlich ist kein Edelmetall völlig kratzfest. Platin jedoch ist so widerstandsfähig, dass das Metall nur seitlich verschoben wird und gegebenenfalls lediglich Tragespuren - also individuelle Spuren eines langen Lebens als Ausdruck der Beständigkeit - aufweist.

Platin ist schwer
Spricht man von Platin, kommt man zu Recht schnell ins Schwärmen, denn Platin ist nicht nur das edelste der Edelmetalle, es ist auch eines der schwersten: doppelt so schwer wie Silber.

Platin ist kostbar
Ist es nun seine Reinheit, die Platin so kostbar macht? Seine Beständigkeit? Die hohe Kunst der Verarbeitung? Oder die Tatsache, dass Platin so selten ist? Das Geheimnis seiner Exklusivität liegt in der Summe des Außergewöhnlichen, des Einzigartigen.

Platin ist vielseitig
Ob markant oder filigran, avantgardistisch oder klassisch, hochglänzend oder von matter Schönheit: Mit seiner Design-Vielfalt ist Platinschmuck ein Beweis für edelsten Geschmack und das Wissen um Qualität und Wertbeständigkeit.